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News: Neue Professur für Pharmakogenomik am Institut für Humangenetik

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08.02.2022 - Dr. Maximilian Billmann ist seit dem 1. Februar 2022 Juniorprofessor für Pharmakogenomik. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Entwicklung von Rechenalgorithmen zur Analyse funktioneller Genomikdaten.

Prof. Dr. Maximilian Billmann

Professur für Pharmakogenomik (W1)

Zum 1. Februar 2022 wurde Prof. Dr. Maximilian Billmann zum Professor für Pharmakogenomik an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn berufen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Rechenalgorithmen zur Analyse funktioneller Genomikdaten und deren Integration mit verfügbaren experimentellen und klinischen Omics-Daten im Sinne eines systemmedizinischen Forschungsansatzes.

In seinem Forschungsprogramm beabsichtigt er das Zusammenspiel von Genen und chemischen Verbindungen aus klinischen und experimentellen Genomik-, funktionellen Genomik- und Pharmakogenomikdaten vorherzusagen. Diese Arbeit baut auf grundlegenden Techniken des maschinellen Lernens einschließlich modernster Deep-Learning-Methoden auf. Zudem plant er, computergestützte Werkzeuge zur Interpretation experimenteller Omics-Daten zu entwickeln, die im Anbetracht der stetig wachsenden Menge klinischer Daten vielversprechende Erkenntnisse aber auch neue Herausforderungen mit sich bringen. Seine Forschung soll dazu beitragen, eine Brücke zwischen klinisch gewonnenen Daten und experimentellen Bemühungen zu bauen, um in Zukunft neuartige therapeutische Interventionen zu ermöglichen.

Während seiner, von der DFG unterstützten Postdoc-Arbeit an der University of Minnesota sowie der University of Toronto entwickelte Billmann Algorithmen, um die ideale Implementierung hunderter genomweiter CRISPR-Cas9-Screens zu steuern, genetische Interaktionen zu identifizieren und zu integrieren, mit dem Ziel eine Referenzkarte für genetische Einflüsse in einer menschlichen Zelle zu erstellen. Während seiner Doktorarbeit an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg untersuchte er wie sich genetische Einflüsse nach Stimulation von Signalwegen verändern. Zuvor hatte er sein Studium der Molekularen Biotechnologie an der TU Dresden sowie der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg absolviert.

Billmann wird mit seiner Arbeitsgruppe am Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums beheimatet sein. Dort stehen ihm nicht nur neueste Technologien für funktionelle Genomikanalysen zur Verfügung, es bieten sich auch vielfältige Zusammenarbeiten mit den Arbeitsgruppen des Instituts an, die an der Erforschung der genetischen Grundlagen von Krankheiten arbeiten.

Mit der Berufung von Prof. Dr. Maximilian Billmann konnten wir einen exzellenten bioinformatischen und innovativen Forscher für Bonn gewinnen und heißen ihn herzlich willkommen.

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